Nutzung des Synagogengebäudes


Entsprechend dem Nutzungskonzept vom Juli 2000 will der Aktionskreis Kronacher Synagoge in Absprache mit der Hauseigentümerin, der Stadt Kronach, das Gebäude wie folgt nutzen:
  Gedenkstätte für die ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt vor allem im Hinblick auf ihre Entwürdigung und Vernichtung 1933 – 1945
  Informationen zum Judentum, zu jüdischen Festtagen und Traditionen
  Vorträge, Lesungen und Musikdarbietungen, die mit der Würde des Hauses vereinbar sind
  schulische Veranstaltungen zum Thema Judentum, Rassismus, Ethik, Weltreligionen und Toleranz
  Führungen durch die Synagoge mit Erläuterungen zum Judentum für Schulklassen, Gruppen und Einzelpersonen
   Internationale und ökumenische (interreligiöse) Begegnungen, vor allem in Zusammenarbeit mit dem städtischen Jugendreferat und den Trägern der kirchlichen Jugendarbeit
   Kunstausstellungen und sonstige kulturelle Aktivitäten
   Nutzung als Seminar- und Ausstellungsraum, für Versammlungen und Empfänge, sofern sie keinem kommerziellen und politischen Zweck dienen, nicht gegen jüdisches Empfinden verstoßen und keinen Vergnügungscharakter haben.
  Vereine und Verbände sind herzlich eingeladen.
  Der Aktionskreis Synagoge wird die Veranstaltungen in einem Jahresprogramm koordinieren. Da der Verein für seine Arbeit keine öffentlichen Mittel erhält und für die Betriebskosten selbst aufkommen muss, ist er auf die Erhebung einer angemessenen Nutzungsgebühr angewiesen.
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