Aktuell im Januar und Februar 2019


 
Alle Veranstaltungen, außer Exkursionen, finden in der Kronacher Synagoge statt.
Wenn nicht extra vermerkt, ist der Eintritt zu den Veranstaltungen frei – um Spenden wird gebeten.

Nikolaus-Zitter-Straße 27
96317 Kronach

 

         

   Innenansicht nach Osten                          Innenansicht nach Westen

 

 

 

So., 27.01.19           17.00 Uhr

Gedenktag für die Opfer des NS-Staates

"Dietrich Bonhoeffer"

Referentin: Dekanin Dorothea Richter

 

 

 

Sa., 23.02.19          11.00 Uhr           Ausstellungseröffnung

Sa., 23.02.19 - Sa., 09.03.19            Ausstellung

"13 Führerscheine - 13 jüdische Schicksale "

Christian Porzelt, angehender Historiker im Aktionskreis Kronacher Synagoge
Joachim Wegner, Pädagogischer Leiter im ebw klm

Initiator und Kurator der Ausstellung: Manfred Brösamle-Lambrecht, Lichtenfels  

Beschreibung der Ausstellung:

13 Führerscheine – Dreizehn jüdische Schicksale

Historische Ausstellung zu den Biographien von dreizehn Menschen, denen 1938 im Bezirksamt Lichtenfels der Führerschein entzogen wurde, weil sie Juden waren.  

Die Geschichte der Wiederentdeckung der 13 Führerscheine begann im Jahr 2017, als die Akten im Landratsamt Lichtenfels digitalisiert wurden. Gut versteckt unter Aktenordnern tauchten die Dokumente in einem alten Umschlag wieder auf. Landrat Christian Meißner sah nur zwei Möglichkeiten, auf den Fund zu reagieren: Entweder die Dokumente dem Staatsarchiv zu übergeben oder anhand der Führerscheine die Lichtenfelser Lokalgeschichte aufzuarbeiten. Er entschied sich für letzteres und übergab sie Schülerinnen und Schülern eines Projektseminars am Meranier-Gymnasium Lichtenfels. Unter der Leitung von Studiendirektor Manfred Brösamle-Lambrecht machten sich die jungen Menschen daran, die Lebenswege der 13 jüdischen Mitbürger nachzuzeichnen, denen nach der Reichspogromnacht 1938 auf eine Anordnung von Reichsführer SS Heinrich Himmler die Zulassungspapiere und Führerscheine entzogen wurden. Weder Lehrkräfte noch Schüler wussten zu Beginn, worauf sich sie da eingelassen hatten. Jetzt, nach der Forschungsphase, wissen sie, dass sie die Rekonstruktion der 13 Biographien geprägt und verändert hat. Sie sind Menschen begegnet – Lebenden und Gestorbenen -, die sich beeindruckt, ermutigt, gefordert und ihnen geholfen haben. Sie wurden mit Schicksalen konfrontiert und mit menschlicher Größe. Fünf der Führerschein-Inhaber wurden ermordet, acht konnten rechtzeitig in Ausland fliehen. Unverständnis und Abscheu über Verbrechen der Vergangenheit mischten sich mit Freude und Wärme in der Begegnung mit den Nachfahren der Opfer. Und so verwuchsen Vergangenheit und Gegenwart. Die dreizehn Menschen und ihre Nachkommen sind den Schülerinnen und Schülern immer nähergekommen. Am Anfang waren es nur Papiere, am Ende wurde es Geschichte, die greifbar vor Augen stand. Und so erlebten die jungen Forscher einen bewegenden Moment, als die Führerscheine im Rahmen eines Festakts in Lichtenfels an einige der Nachfahren, die sich aus aller Welt nach Lichtenfels aufgemacht hatten, übergeben werden konnten. Auf den Ausstellungsbannern sind nicht nur die Ergebnisse der Recherche zur Person der Führerscheininhaber zu sehen, sondern auch weitergehende Informationen zur Entwicklung der jüdischen Gemeinden im Landkreis Lichtenfels, zum Führerschein in den 30er Jahren, zum Bezirksamt (dem Vorgänger des heutigen Landratsamts) und zu den wenigen Lichtenfelsern, die den jüdischen Mitbürgern halfen. Zur Ausstellung ist ein über 100-Seiten starkes Begleitheft erschienen.
Joachim Wegner

Veranstalter: Aktionskreis Kronacher Synagoge e. V. in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Kronach-Ludwigsstadt-Michelau e. V.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Dienstag – Freitag
und Sonntag von 14 Uhr – 17 Uhr

Samstag von 10 Uhr – 13 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   
   
   
 

Weitere Veranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Die Synagoge kann für geeignete Veranstaltungen, gegen Erstattung der Kosten, nicht-kommerziellen Institutionen und Gruppen zur Verfügung gestellt werden. Über die Zulassung entscheidet der Vorstand.

Kontakt

webmaster@synagoge-kronach.de

 


Gesamtprogramm für das Jahr 2019


Alle Veranstaltungen, außer Exkursionen, finden in der Kronacher Synagoge statt.
Wenn nicht extra vermerkt, ist der Eintritt zu den Veranstaltungen frei – um Spenden wird gebeten.
Nikolaus-Zitter-Straße 27
96317 Kronach
Dieses Programm beinhaltet die bisher vereinbarten Termine. Eine Erweiterung des Programms ist angestrebt; Anregungen für weitere Veranstaltungen sind willkommen.  

 

So., 27.01.19           17.00 Uhr

Gedenktag für die Opfer des NS-Staates

"Dietrich Bonhoeffer"

Referentin: Dekanin Dorothea Richter

 

 

 

Sa., 23.02.19          11.00 Uhr           Ausstellungseröffnung

Sa., 23.02.19 - Sa., 09.03.19            Ausstellung

"13 Führerscheine - 13 jüdische Schicksale "

Christian Porzelt, angehender Historiker im Aktionskreis Kronacher Synagoge
Joachim Wegner, Pädagogischer Leiter im ebw klm

Initiator und Kurator der Ausstellung: Manfred Brösamle-Lambrecht, Lichtenfels  

Beschreibung der Ausstellung:

13 Führerscheine – Dreizehn jüdische Schicksale

Historische Ausstellung zu den Biographien von dreizehn Menschen, denen 1938 im Bezirksamt Lichtenfels der Führerschein entzogen wurde, weil sie Juden waren.  

Die Geschichte der Wiederentdeckung der 13 Führerscheine begann im Jahr 2017, als die Akten im Landratsamt Lichtenfels digitalisiert wurden. Gut versteckt unter Aktenordnern tauchten die Dokumente in einem alten Umschlag wieder auf. Landrat Christian Meißner sah nur zwei Möglichkeiten, auf den Fund zu reagieren: Entweder die Dokumente dem Staatsarchiv zu übergeben oder anhand der Führerscheine die Lichtenfelser Lokalgeschichte aufzuarbeiten. Er entschied sich für letzteres und übergab sie Schülerinnen und Schülern eines Projektseminars am Meranier-Gymnasium Lichtenfels. Unter der Leitung von Studiendirektor Manfred Brösamle-Lambrecht machten sich die jungen Menschen daran, die Lebenswege der 13 jüdischen Mitbürger nachzuzeichnen, denen nach der Reichspogromnacht 1938 auf eine Anordnung von Reichsführer SS Heinrich Himmler die Zulassungspapiere und Führerscheine entzogen wurden. Weder Lehrkräfte noch Schüler wussten zu Beginn, worauf sich sie da eingelassen hatten. Jetzt, nach der Forschungsphase, wissen sie, dass sie die Rekonstruktion der 13 Biographien geprägt und verändert hat. Sie sind Menschen begegnet – Lebenden und Gestorbenen -, die sich beeindruckt, ermutigt, gefordert und ihnen geholfen haben. Sie wurden mit Schicksalen konfrontiert und mit menschlicher Größe. Fünf der Führerschein-Inhaber wurden ermordet, acht konnten rechtzeitig in Ausland fliehen. Unverständnis und Abscheu über Verbrechen der Vergangenheit mischten sich mit Freude und Wärme in der Begegnung mit den Nachfahren der Opfer. Und so verwuchsen Vergangenheit und Gegenwart. Die dreizehn Menschen und ihre Nachkommen sind den Schülerinnen und Schülern immer nähergekommen. Am Anfang waren es nur Papiere, am Ende wurde es Geschichte, die greifbar vor Augen stand. Und so erlebten die jungen Forscher einen bewegenden Moment, als die Führerscheine im Rahmen eines Festakts in Lichtenfels an einige der Nachfahren, die sich aus aller Welt nach Lichtenfels aufgemacht hatten, übergeben werden konnten. Auf den Ausstellungsbannern sind nicht nur die Ergebnisse der Recherche zur Person der Führerscheininhaber zu sehen, sondern auch weitergehende Informationen zur Entwicklung der jüdischen Gemeinden im Landkreis Lichtenfels, zum Führerschein in den 30er Jahren, zum Bezirksamt (dem Vorgänger des heutigen Landratsamts) und zu den wenigen Lichtenfelsern, die den jüdischen Mitbürgern halfen. Zur Ausstellung ist ein über 100-Seiten starkes Begleitheft erschienen.
Joachim Wegner

Veranstalter: Aktionskreis Kronacher Synagoge e. V. in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Kronach-Ludwigsstadt-Michelau e. V.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Dienstag – Freitag
und Sonntag von 14 Uhr – 17 Uhr

Samstag von 10 Uhr – 13 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fr., 08.03.19           19.30 Uhr

"Weltfrauentag"

gestaltet von KAB und Gleichstellungsstelle

 

 

 

Mi., 13.03.19          19.30 Uhr

Duo Burstein & Legnani - Virtuose Musik für Cello und Gitarre

  

Ariana Burstein und Roberto Legnani sind wieder gemeinsam auf Tournee. Das seit über zwei Dekaden beständig erfolgreiche Duo präsentiert 2109 ein neues Programm mit selbst kreierten Arrangements für Cello und Gitarre: Ein phänomenales Hörerlebnis, ein spannendes Konzert mit einer Vielfalt aus Klassik und Weltmusik sowie formvollendete Eigenkompositionen. Im harmonischen Dialog mit den Kulturen verschmelzen die verschiedenen Epochen und Genres und führen das Publikum in eine magische Welt der Klänge. Geboten wird Musik von ergreifender Schönheit, die Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Freude, Leidenschaft und Melancholie verkörpert.

 

Zur Aufführung kommen Meisterwerke u. a. von Turlough O’Carolan, Thomas Moore, Gaspar Sanz, Enrique Granados und Mauro Giuliani sowie eine feine Arrangement-Auswahl beliebter irisch-keltischer, spanischer und lateinamerikanischer Musik. Leidenschaftliche Melodien, pulsierende Rhythmen und alte Stilelemente erklingen in einem kunstvoll neuen Gewand: Musik aus dem maurischen Mittelalter, hinführend ins 21. Jahrhundert, mit fließenden Grenzen zwischen abendländischer, orientalischer, asiatischer und jüdischer Kultur.

 

***

Eintrittspreise:
€ 20,- Normalpreis
€ 16,- ermäßigt. (Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung)
Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt.

Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse ab 19 Uhr. 
Weitere Infos und Ticketreservierung: 

www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852 - 93 30 34.

 

Duo Burstein & Legnani

Foto: Markus Weiler

 

 

Fr., 15.03.19 - So., 31.03.19           Ausstellung

"Malerei und Anderes"

Andrea Parteymüller-Gerber und Freundinnen

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Dienstag – Freitag
und Sonntag von 14 Uhr – 17 Uhr

Samstag von 10 Uhr – 13 Uhr

 

 

Mo., 08.04.19           19.00 Uhr

"Alles Philosophieren ist Sterben lernen" 

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Bohrer, Chefarzt für Chirurgie und Thoraxchirurgie am Klinikum Kulmbach

Veranstalter: Hospizverein Kronach

 

 

 

Sa., 29.06.19          11.00 Uhr           Ausstellungseröffnung

Sa., 29.06.19 - So., 14.07.19            Ausstellung

"Patchwork"

Kronacher Patchwork- und Quiltgruppe

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Dienstag – Freitag
und Sonntag von 14 Uhr – 17 Uhr

Samstag von 10 Uhr – 13 Uhr

 

 

Fr., 19.07.19           19.30 Uhr          Eintritt 12 €, ermäßigt 8 €

"Musik vom Hofe Toledos und der Alhambra"

Jüdische - maurische - christliche Lebenswelten

Konzert mit Sabine Loredo-Silva

 

 
 

Sa., 09.11.19           19.30 Uhr

Gedenken an die Reichspogromnacht 

mit ev. Posaunenchor, Leitung Marius Popp

 

 
 

So., 10.11.19          19.00 Uhr

"An Deiner Seite“

Konzert mit Lesung von Eva-Maria Klöhr

Reservierung möglich unter der Telefonnummer 0170-5151115 oder per E-Mail an post@evamariakloehr.de. Mehr über Eva-Maria Klöhr online unter www.seelenberuehrungen.de.

 

Eva-Maria Klöhr

(Bildnachweis: Manfred Spörl)

   
 

 

 
Weitere Veranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Die Synagoge kann für geeignete Veranstaltungen, gegen Erstattung der Kosten, nicht-kommerziellen Institutionen und Gruppen zur Verfügung gestellt werden. Über die Zulassung entscheidet der Vorstand.
Kontakt

webmaster@synagoge-kronach.de

zum Seitenanfang

zur Startseite