Bilder

Syn-KC-1925

Innenansicht der Synagoge Mitte der 1920er

mit Thoraschrein und Almemor (=Vorlesepult).

Die obere Inschrift lautet:
„Wie ehrfurchtgebietend ist dieser Ort,
ist er doch (nichts andres als) das Haus Gottes,
und das ist das Tor zum Himmel.“

Die Inschrift über der heiligen Lade mahnt:
„Wisse, vor wem du stehst.“

Syn-KC-Luftbild

Luftbildaufnahme mit Rückansicht der Synagoge um 1930

Deutlich zu erkennen sind die beiden Zehn-Gebote-Tafeln auf dem Dachfirst, die 1938 entfernt wurden.

Frühere Außenansicht

Frühere Außenansicht der Synagoge

Grundriss

Grundriss der Synagoge für die israelitische Kultusgemeinde Kronach

aus dem Staatsarchiv Bamberg

Syn-KC-Front-alt

Straßenansicht aus den 1960er Jahren

Nach dem Verkauf der Synagoge an die Stadt Kronach wurde das Gebäude zum Sanitätsdepot umgebaut. Diese Nutzung wurde beibehalten, bis das Rote Kreuz 1972 einen Neubau bezog. Anschließend verpachtete man den Bau als Lagerhalle.

Leuchter
Apsis

Apsis mit Thoranische nach der Restaurierung mit neuem Sandsteinfußboden und Resten der alten Wandgestaltung.

Denkmalpflegerisch gesichert wurden Fragmente der Bemalung aus der Bauzeit mit Arabesken-Muster und der Schablonenmalerei im Art-Déco-Stil aus einer Renovierung in der 1920er Jahren.
Die nachträgliche Fensteröffnung wurde wieder geschlossen, aber die zerstörte „Heilige Lade“, wie sie nach teilweiser Entfernung der Ziegelmauer vorgefunden wurde, als Mahnmal belassen.

Rauminstallation auf den Lippen Schnee

Rauminstallation “Auf den Lippen Schnee” von S. Decker.

Auf dem Betonboden sind Abschmiergrube, Ölabscheider und an der Wand Öl- und Wasserflecken zu erkennen.
Die galgenartige Balkenkonstruktion trägt die Zwischendecke. Die hintere Plattenwand, vor der die 7 Kerzen der Menora brennen, verbirgt die zum Schmutzraum verkommene Apsis mit dem einst heiligen Torabereich.

Tohuwabohu

Tohuwabohu

Erläuterungen des Künstlers Johannes Schreiber, Bamberg, zu seiner Gestaltung der Glasflächen in der straßenseitigen Westfassade der Kronacher Synagoge, anlässlich der Übergabe am 3. Februar 2003.

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser“ (Gen 1,1).

Der Begriff Tohuwabohu (hebr. für Chaos) war hier Arbeitstitel, Grundgedanke, jedoch nicht im Sinn des sprichwörtlichen Gebrauchs, sondern als Begriff, der am Anfang des gemeinsamen Buches der Juden und Christen steht.

Es wird ein Beginn aufgezeigt, etwas, das entsteht. Von der Mitte heraus entwickelt sich eine spiralförmige Kreisbewegung aus Farben, die sich zum Rand hin verdichten, über ihn hinausgehen bis zum Grenzenlosen, Absoluten. Die Spiralbewegung bindet den Blick und konzentriert ihn gleich einem Mandala, einem Meditationsbild, zur Mitte hin, nicht greifbar. Die Farben der Gläser stehen für Kraft, Ausdauer und Energie, aber auch für Zerstörung und Gewalt.

http://www.schreiber-glaskunst.de

innenansicht-osten

Innenansicht Richtung Osten

2007

Innenansicht Richtung Westen

Innenansicht Richtung Westen

2007

Syn-KC-2008

Außenansicht der Synagoge 2008

1883 erbaut, seit 2002 eine Stätte der Kultur, der Begegnung und des Gedenkens.

Außenansicht 2020

Außenansicht der Synagoge 2020

Syn-KC-Ost

Innenansicht mit Blick nach Osten 2020

Im Zentrum der ehemalige Thoraschrein, wie er nach teilweiser Entfernung einer Ziegelmauer vorgefunden wurde. Bei der Renovierung konnten ebenfalls Reste zweier unterschiedlicher Wandbemalungen freigelegt werden.

Syn-KC-Empore

Die ehemalige Frauenempore 2020

Die drei farbigen Glasfenster mit dem Titel „Tohuwabohu“ wurden 2003 von dem Bamberger Glaskünstler Johannes Schreiber gestaltet.

Friesener_Str._21

Friesener Straße 21

In den Jahren 2017 und 2018 wurden zur Erinnerung an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger Stolpersteine mit dem Künstler Gunter Demnig verlegt.

Johann-Knoch-Gasse_8

Johann-Knoch-Gasse 8

Am 25.10.2018 wurde die Broschüre “Stolpersteine” eines P-Seminars des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums vorgestellt, zur Erinnerung an Kronacherinnen und Kronacher, die in der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet und ausgeraubt, verfolgt, zur Auswanderung gezwungen oder ermordet wurden.

Kulmbacher_Str._21

Kulmbacher Straße 21

Strauer_Strasse_2

Strauer Straße 2

Weitere Stolpersteine wurden verlegt:

Bahnhofstraße 10, Bahnhofstraße 13, Adolf-Kolping-Straße 8, Adolf-Kolping-Straße 11 und Alte Ludwigstädter Straße 5.

Bildunterschrift

Text

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