Februar 2026: Lieder und Gedichte

Lieder und Gedichte in den Konzentrationslagern und Ghettos des „Dritten Reiches“

Inmitten der Höllen der Lager und Ghettos des „Dritten Reiches“ existierten trotz oder gar wegen dieser Umgebung, vielfältigste künstlerische und kulturelle Aktivitäten.

Illegal und teilweise auch auf Befehl der SS, entstanden Lieder, Gedichte, Gemälde und Zeichnungen, Schauspiele, kabarettistische und musikalische Aufführungen uvm.

Auch sie sind Ausdruck und zugleich Quelle von Lebensbejahung, Selbsterhalt, Sehnsüchten, Widerstandsgeist und Selbstachtung.

Das Programm untersucht anhand einiger Lieder und Gedichte die Wirkungen dieser Werke auf die Gefangenen – sowohl die stärkenden als auch die schwächenden.

Es beschreibt mittels Erlebnisberichten ehemaliger Häftlinge sowohl den Sadismus der SS durch den Einsatz von Musik und Texten als quälendes, verspottendes und zerstörendes Mittel, als auch die Bedeutungen und den Wert, den Lieder und Gedichte für die gefangenen Menschen hatten.

Kern dieses Programmes sind live dargebotene Lieder und Gedichte, um die herum in erzählender Weise und von Ton-, Film- und Bild-Einspielern illustriert, das sehr komplexe und vielschichtige Thema „Lieder und Gedichte in den Konzentrationslagern und Ghettos des Dritten Reiches“ beleuchtet wird.

Ausführender ist der Plauener Künstler Jens Bühring. 

(Foto: Fotografin Ina Schaller – Plauen)

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